Zu Inhalt springen
Jetzt kostenloser Versand mit dem Gutschein-Code FREESHIP ohne Mindestbestellwert
Jetzt kostenloser Versand mit dem Gutschein-Code FREESHIPohne Mindestbestellwert
Haarausfall bei Frauen – was hilft wirklich

Haarausfall bei Frauen – was hilft wirklich

Obwohl unerwünschter Haarausfall für jede und jeden unangenehm ist, so ist die Sache bei Männern nur halb so wild. Durch die erblich bedingte, weite Verbreitung des kreisrunden Haarausfalls bei Männern, ist eine Glatze keinesfalls etwas, wofür sich ein Mann schämen muss. Im Gegenteil – manche Männer rasieren sich freiwillig den Kopf, um einem modischen Bild zu entsprechen.

Bei Frauen hingegen ist das leider anders. Dadurch, dass Haarausfall bei Frauen deutlich seltener auftritt als bei Männern und durch eine leider immer noch existente Stigmatisierung, ist der Verlust der Kopfhaare für Frauen meist mit psychischer Belastung verbunden. Scham, dummes Gerede und ein veraltetes Schönheitsbild führen bei vielen dazu, dass sie sich überhaupt nicht wohl fühlen, wenn sie von Haarausfall betroffen sind. Dahingehend möchten wir dir gleich sagen: Egal ob du von Haarausfall betroffen bist oder nicht, du bist wunderschön und verdienst es, dich auch so zu fühlen. Wir verstehen aber, wenn man den Haarausfall bekämpfen möchte und haben deswegen nachfolgend die effektivsten Tipps zusammengefasst!

Formen und Gründe von Haarausfall bei Frauen

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Der ungewünschte, übermäßig stark auftretende Verlust des Haupthaars kann bei Frauen in unterschiedlichen Formen auftreten. Um effektiv dagegen vorgehen zu können, ist es notwendig zu wissen, um welche Form des Haarausfalls es sich handelt.

An dieser Stelle möchten wir noch darauf hinweisen, dass unser Blogartikel keinen Ersatz für eine medizinische Beratung darstellt. Bei jeder Form von unerwünschtem Haarausfall in bersogniserregendem Maße empfehlen wir, einen Arzt aufzusuchen und sich eine professionelle Meinung einzuholen.

Erblich bedingter Haarausfall

Wie auch bei Männern, gibt es bei Frauen eine Form des Haarausfalls, der durch das Erbgut bedingt wird. Wissenschaftlich betrachtet geht man hier davon aus, dass das Enzym Aromatase bei dieser Form des Haarausfalls der Verursacher ist. Tritt dieses nämlich in verminderter Aktivität auf, so kann der Körper männliche Sexualhormone nicht mehr ausreichend in weibliche umwandeln. Eine Reihe an Folgereaktionen sorgt hierbei dafür, dass Frauen an Haarausfall leiden.

Man erkennt diese Art des Haarausfalls in der Regel daran, dass sich das Haupthaar gleichmäßig ausdünnt. Umgangssprachlich spricht man hier oft (fälschlich) von dünnem Haar oder auch lichtem Haar. Weniger häufig kann es bei dieser Form des Haarverlusts auch vorkommen, dass sich vor Allem im Bereich der Stirn der Ansatz einer Glatze bildet.

Kreisrunder Haarausfall

Bei dieser Form des Haarausfalls treten am Haupthaar oder anderen behaarten Regionen des Körpers kreisähnliche kahle Stellen auf. Der fachgerechte Name dieser Form lautet Alopecia areata. Die genauen Ursachen hierfür sind nicht zur Gänze geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass es multiple Auslöser für diese Art der Alopezie gibt.

In besonders drastischen Fällen kann kreisrunder Haarausfall auch zu einem kompletten Verlust des Haupthaars oder gar jeglicher Körperbehaarung führen.

Üblicherweise tritt kreisrunder Haarausfall bei Frauen rund um den dreißigsten Geburtstag oder in den Wechseljahren erstmals bemerkbar auf.

Andere Formen des Haarausfalls

Neben den besonders häufig auftretenden Arten von Haarausfall gibt es noch eine ganze Reihe anderer Formen und Gründe, warum Frauen wie auch Männer Haare verlieren können.

Mechanisch verursachter Haarausfall

Durch regelmäßigen, harschen Umgang mit dem Haupthaar kann es vorkommen, dass betroffene Haare vorzeitig unter Ausdünnung oder dem ganzheitlichen Ausfall leiden. Beispiele dafür sind Haare, die häufig durch das Tragen eines strengen Zopfs beansprucht werden. Auch regelmäßiges, kräftiges Ziehen (etwa durch zu aggressives Bürsten der Haare) kann diesen Effekt haben.

Diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall schließt jeglichen, nicht erblich bedingten gleichmäßigen Verlust des Haupthaars mit ein. Die Gründe hierfür sind allerdings vielfältig. Diverse Medikamente, Stoffwechselstörungen, Vergiftungen oder andere externe Einflüsse können hier der Auslöser sein.

Auch eine Geburt kann zu diffusem Haarausfall führen.

Mittel für Haarausfall bei Frauen

Wie bereits oben erwähnt, ersetzt dieser Artikel keinen Arztbesuch. Besorgniserregend starker Haarausfall sollte auf jeden Fall mit dem Hausarzt abgeklärt werden. In vielen Fällen deutet er auf ein größeres, zu behandelndes Krankheitsbild hin oder kann nur medikamentös behandelt werden.

Leider bietet keine Form der Kosmetik oder Pflege eine Garantie dafür, Haarausfall zu verhindern oder zu mindern. Die Anwendung bestimmter Öle und die Beachtung einiger Tipps kann sich jedoch potenziell sehr positiv auf den Erhalt gesunden Haupthaars auswirken:

  1. Natürliche Öle
    Natürliche Öle, wie etwa Kokosöl oder Arganöl sind pflegend und schonend für Kopfhaut und Haar, riechen gut und sorgen für ein gesünderes Haarbild. Ihr tut damit also nicht nur etwas gegen Haarausfall. 
  2. Der richtige Sonnenschutz
    Sonnenschutz ist essentiell für eine gesunde, gepflegte Haut. Das gilt auch für die Kopfhaut, denn: Bei „dünnem“ Haar kann es bei fehlendem Schutz leicht zu einem Sonnenbrand auf der Kopfhaut kommen. Gerötete oder entzündete Kopfhaut kann zu Haarausfall führen oder bestehenden Haarausfall verstärken. Abgesehen davon, dass du deine Haut ohnehin immer vor der Sonne schützen solltest, ist das also noch ein Grund mehr nicht auf den richtigen Sonnenschutz zu verzichten. 
  3. Richtig Haarewaschen
    Einer der Alltagsfaktoren, der häufig zu Haarverlust führt und einfach zu vermeiden ist, stellt das Haarewaschen dar. Denn während tägliches oder fast tägliches, heißes Waschen der Haare für viele Leute vielleicht angenehm wirkt, tut man der Kopfhaut damit leider keinen Gefallen. Durch zu heißes, regelmäßiges Duschen / Waschen der Haare gehen schützende Fette der Kopfhaut verloren. Das kann zu Schuppen, trockener Haut und Haarverlust führen. Das Trocknen der Haare bietet zudem eine weitere Gefahrenquelle. Schnelles Rubbeln mit einem Handtuch ist zwar praktisch, aber unglaublich strapazierend für deine Haare.
  1. Sei sanft zu deinen Haaren
    Jeder mechanisch verursachte Haarausfall ist vermeidbar.  Die meisten Frauen leben in einer Art Hassliebe zu ihren Haaren. Mal mag man sie, mal findet man sie total doof. Das ist aber kein Grund, dass du unsorgsam mit deinen Haaren umgehen solltest (sie haben dir schließlich nichts getan). Binde deinen Pferdeschwanz nicht ganz so eng, bürste nicht ganz so aggressiv, lass deinen Haaren Zeit zu trocknen und schon hast du einige der größten Gefahrenquellen ausgeschlossen.
  1. Liebe dich, so wie du bist
    Haarausfall ist ganz schön scheiße, oder? Falsch, das einzige, was daran wirklich uncool ist, sich oder andere deswegen fertigzumachen. Wenn dein Haarausfall mit keinen anderen gesundheitlichen Problemen zusammenhängt, mach dir einfach nicht zu viele Sorgen. Es gibt tausende Styles und Looks, bei denen ein wenig Haarausfall nicht auffällt. Und selbst wenn, lass dir eines gesagt sein: Du bist mehr als deine Haare und du bist wunderschön.
Vorheriger Artikel Naturkosmetik bei fettiger Haut
Nächster Artikel Die Vorteile von Naturkosmetik